Eine heiße Sache: Bier­sta­cheln

christophkaempf.jpg

Mit einem heißen Eisenstab verleiht Biersommeliere Christoph Kämpf seinem Doppelbock ein intensives Karamellaroma. (Foto: www.foto-bernhard.de)

Beim Biergenuss gibt es traditionelle Rituale, die gepflegt werden. Mit einem heißen Eisenstab hat man früher das meist sehr kalte Bier gewärmt. Biersommelier Christoph Kämpf macht dies mit dem Karmeliten-Doppelbock, um den Leuten zu zeigen, wie sich der Geschmack verändert. Der Doppelbock hat intensive Pflaumen- und Dörrobstaromen, einen starken Körper und leichte Schokoladeanklänge. Wenn der heiße Stachel in das Glas geführt wird, karamellisiert im Bier die Restsüße um den heißen Stachel. „Wenn Sie dann trinken, spüren Sie als Erstes den warmen Schaum, durch ihn kommt das kühle Bier, das jetzt viel milder schmeckt und intensive Karamellaromen mitbringt", beschreibt Kämpf das Stacheln.

>> Weiterlesen: Was ein Biersommeliere können muss und was zu einer richtigen Bierverkostung gehört, erklärt Christoph Kämpf im Interview